Experiment mit Farben und Blumen

Was du brauchst für das Experiment mit Farben und Blumen:

  • weiße Blumen
  • Wasser
  • Lebensmittelfarbe
  • Kleine Vase

So startest du das Experiment mit Farben und Wasser
Schneide eine einzelne Blume mit einer ziemlich kurzen Stängel ab. Je kürzer der Stängel ist dest schneller siehst du das Ergebnis ;-).

Schneiden Sie den Stängel auf einem Winkel. Dieser Winkel sollte recht groß sein damit das Wasser besser eindringen kann.
Jetzt legen Sie die Blume in eine kleine, kurze Vase oder Glas (ein Schnapsglas funktioniert gut) und fügen Sie eine großzügige Menge der Lebensmittelfarbe hinzu.
Behalten Sie die Blume im Auge, in etwa 30 Minuten beginnt sich die Farbe in den Blütenblättern zu verteilen.

Experiment mit Farben 9
Wieso ist es so?
Blumen saugen Wasser durch ihre Stängel, um ihre Blütenblätter zu füttern und sie wachsen zu lassen. Dieser Vorgang wird als „Kapillarwirkung“ bezeichnet. Weil das Wasser gefärbt ist , sind die Blütenblätter am Ende auch gefärbt!

 

 

Experiment mit Farben und Tinte

Was du brauchst für das Experiment mit Farben und Tinte:

  • zwei Stück Würfelzucker
  • einen kleinen Teller
  • einen großen, flachen und weißen Teller
  • etwas Tinte
  • Lebensmittelfarbe
  • etwas Wasser

Die Vorbereitung:

Zur Vorbereitung unseres Versuches legen wir die 2 Stück Würfelzucker auf die Untertasse und geben auf einen Tinte und auf den anderen die in etwas Wasser aufgelöste Lebensmittelfarbe. Beide Würfel gut trocknen lassen, das dauert mindestens eine Nacht.

Auf den großen, weißen Teller geben wir Wasser (ca. 2-3mm Wasserhöhe). Auf die eine Seite des Tellers legen wir den mit Lebensmittelfarbe gefärbten Zuckerwürfel, auf die andere, gegenüberliegende Seite den mit Tinte gefärbten.

Beide Zuckerwürfel lösen sich allmählich auf und es entstehen die bekannten Muster in der verlaufenden Tinte bzw. Lebensmittelfarbe. Je mehr die Farbe verläuft, desto mehr nähern sich die unterschiedlichen Farben einander an. In unserem Fall war die Tinte zunächst schneller beim Auflösen. Die Tinte begann, den Bereich mit Lebensmittelfarbe zu „umschließen“.

Nach einer Weile aber ändert sich die Situation recht schnell, und die Lebensmittelfarbe „dringt“ in den Tintensektor ein, durchdringt ihn und beginnt, sich mit der Tinte teilweise zu mischen. Ein bizarres Muster bleibt am Ende stabil bestehen.

Wieso ist es so?
Der Ausgleich der unterschiedlichen Konzentrationen des Zuckers im Wasser wird durch die ständige, für uns nicht sichtbare Bewegung der Wassermoleküle ermöglicht. Das Vordringen der Tinte in Richtung Lebensmittelfarbe liegt einfach an der besseren Löslichkeit der Tinte. Interessant aber ist das Verhalten der zwei unterschiedlichen Farben beim „Aufeinandertreffen“.

Man werde hier erwarten, daß beide sich ganz allmählich, aber gleichmäßig vermischen. Das ist zunächst nicht der Fall: an der Grenze der zwei Flüssigkeiten entsteht so etwas wie eine dünne Haut, die das Vermischen verhindert.